Alt.Jung.Sein

Die Gruppentreffen der katholischen Kirche unter dem Titel Alt.Jung.Sein mussten im März von einem Tag auf den anderen abgesagt werden. Normalerweise finden sie einmal in der Woche in sieben Gemeinden des Hinterwalds statt, im Sommer konnten sie wieder starten – bis vor kurzem, dem zweiten Lockdown. Jetzt ist es wieder still geworden um diese Gruppen.

Die TeilnehmerInnen haben dieses Angebot sehr vermisst, denn für viele sind diese eineinhalb Stunden mit sozialen Kontakten, körperlichem und geistigem Training ein Wochen-Highlight. Der Shutdown war ein großes Thema, und die wichtigsten Statements einzelner TeilnehmerInnen sind hier kurz zusammengefasst: Man fühlte sich sehr allein und isoliert. Die Enkel wurden schmerzhaft vermisst. Das selbst Einkaufen gehen ebenso … „ich musste auf meine Lieblingsprodukte verzichten, damit der Einkaufsservice unkompliziert bleibt.“ Es fehlten die Gespräche mit Menschen, die man sonst trifft und mag, aber nicht einfach so anrufen würde. Man war froh, dass die Regierung wachsam war – aber jetzt haben viele Angst um Existenz der jungen Generation.

Einige waren von den Nachrichten aus aller Welt eingeschüchtert, und Nachrichten vom Krieg und Elend vor 60 Jahren müssen jetzt nicht mehr gezeigt werden. Man macht sich Sorgen um die Kinder und Jugendlichen, die vor lauter Handy und Computer nicht mehr zu sehen sind… und schon gar nicht mehr ohne Handy plaudern.

Es sind viele Themen, die uns alle betreffen, und wir hoffen sehr, dass wir diese Gruppen bald wieder öffnen dürfen. Sie sind wichtig für die psychische  Gesundheit der Menschen.

https://www.kath-kirche-vorarlberg.at/themen/alt.jung.sein/willkommen

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